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CeKom® - Qualifizierung.
Kompetenztage am 23. und 24.08.2004 in Bochum. Ein Erfahrungsbericht von Prof. Dr. Lothar Schäffner, Universität Hannover
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Seit mehr als 20 Jahren habe ich mich mit der Frage auseinandergesetzt, welche Fähigkeiten Menschen in einem Unternehmen brauchen, um den Aufgaben gerecht zu werden, die sie sowohl gegenwärtig als auch zukünftig zu erfüllen haben. Dies gilt für Führungskräfte genauso wie Arbeiter auf dem Shopfloor.
Die Auseinandersetzungen mit den Anforderungen, die an Berufstätige gestellt werden, führt nahezu zwangsläufig zu Bemühungen, Verfahren zu entwickeln, mithilfe derer festgestellt werden kann, ob Menschen gegenwärtig oder potenziell in der Lage sind, das zu bewältigen, was von ihnen erwartet wird.
Als ich KODE® kennenlernte, war ich von diesem Instrument mehr überzeugt, als von meinen eigenen Versuchen – dies ist ein „Bekenntnis“, das im Wissenschaftsbetrieb nicht gerade üblich ist.
Als Schlüsselerlebnis kann ich die Erfahrung benennen, dass ich mich mit dem KODE®-Ergebnis und der darauffolgenden Interpretation bestens identifizieren und daraus auch Entwicklungskonsequenzen für mich ziehen konnte.
Insofern war es nur eine logische Konsequenz, dieses Instrument auch für eigene PE-Maßnahmen in Unternehmen einzusetzen, die mich als Berater engagierten. Von den nun mehr als 200 Managern, bei denen ich KODE® einsetzte, gab es nur einen, der sich nicht wiedererkannt hat. Dabei war ein Kommentar für sich sprechend und entlarvend genug: „Ich habe den Fragebogen bewusst falsch ausgefüllt, um zu zeigen, dass dieses Instrument nichts taugt.“
Vor dem Hintergrund der positiven Erfahrungen mit KODE® war mein Interesse für CeKom® naheliegend. In einem Workshop, den die Berater der elementM GmbH unter dem Titel „Kompetenztage“ veranstaltete, wollte ich das Instrumenten-Set von CeKom® kennenlernen und mich zugleich mit dessen praktischer Umsetzung vertraut machen.
Das Ergebnis war sowohl für mich, als auch für die anderen Teilnehmer ein Erfolg. Angesichts der eigenen Erfahrungen mit KODE® war es dennoch wieder verblüffend, welche Stabilität dieses Instrument sowohl hinsichtlich der Reliabilität als auch der Validität aufweist. Auch für die Teilnehmer, die weniger oder gar keine Erfahrung mit KODE® hatten, bot KODE® das, was es verspricht, und zwar Diagnose und Entwicklungsansätze.
Als zweite zentrale Säule erwies sich der Fragenkatalog „Europäische Biografie“ und hier besonders die vielfältigen Fragen zu den persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen.
Überzeugende Anregungen zur Selbstreflexion gaben auch die Ergänzungsfragebögen zur „Europäischen Biografie“, vor allem
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die zu den alternativen Berufsvorstellungen,
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die zu den persönlichen Leitbildern, Zielen und Strategien und
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die zu den eigenen Strategien der Konfliktbewältigung.
| Die beiden restlichen Instrumente

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„zur Erfassung von wichtigen Aspekten der Personalen Kompetenz, der Aktivitäts- und Handlungskompetenz sowie der sozial-kommunikativen Kompetenz“ und
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„zur Selbsteinschätzung des persönlichen Veränderungsstils“
| dienen dem „Feintuning“ der Erkenntnisse aus dem KODE®-Fragebogen und bieten detaillierte Ansätze zur Diagnose der eigenen Kompetenzen und zu den daraus abzuleitenden Selbsttrainingsübungen.
Mein primäres Ziel für die Teilnahme an den Kompetenztagen war, den konkreten Umgang mit den Instrumenten von CeKom® zu lernen. Dieses Ziel wurde voll erreicht. Ein erfreulicher „Zusatznutzen“ bestand in der Selbstreflexion und in der Beratung durch die Berater. Dies wurde dadurch erreicht, dass die Teilnehmer alle Instrumente „an sich selbst“ ausprobierten und so selbst zu Beratungsklienten wurden. Den Beratern ist es durch eine geschickte Didaktik gelungen, mit den Teilnehmern auf den beiden Ebenen, und zwar auf der der Beratung und zugleich auf der der Qualifizierung für eine Beratung zu arbeiten.
Wichtig ist es dabei, den Teilnehmern Zeit zu lassen, zwischen diesen beiden Ebenen zu balancieren. Auch diese Voraussetzung wurde bei den Kompetenztagen erfüllt. Insofern hatte das CeKom® Nordrhein-Westfalen einen guten Start.
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