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Wie der Test beruflicher Fitness Karrierechancen verbessert.
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Was kann ich eigentlich? Wo liegen meine besten Fähigkeiten heute? Diese Fragen können sich Arbeitnehmer nach fünf oder zehn Jahren im Beruf häufig nicht mehr beantworten. Die Folge: zu niedrige Bezahlung, ungenutzte Karrierewege, Nachteile im Wettbewerb für Unternehmen. Aber das muss nicht sein. Denn künftig wird eine neue Dienstleistung Abhilfe schaffen - die persönliche Kompetenzbilanz vom CeKom, betonen die Professoren Dr. John Erpenbeck (links) und Dr. Volker Heyse.
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Autos müssen alle zwei Jahre zum TÜV - der prüft, ob sie noch für den Verkehr taugen. Auch Arbeitnehmer können sich künftig testen lassen, auf freiwilliger Basis: Wie fit bin ich für das, was der Beruf fordert?, auf diese Frage wird CeKom Antwort geben: Was ein Arbeitnehmer kann, welche Stärken er hat und wo beruflich ungenutzte Fähigkeiten schlummern, das alles wird künftig per Kompetenzbilanz festgestellt. Diesen Service bietet ein Netz von Kompetenzbilanzierungszentren, Name: CeKom, das nun in allen Bundesländern entsteht.
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Wir stehen vor einem Wettlauf der besten Fähigkeiten, sagt Prof. John Erpenbeck, einer der Väter der neuen Idee: Kompetenzen werden zum wichtigsten Wettbewerbsfaktor der Zukunft. Arbeitnehmer konkurrieren um Karrieren, Unternehmen gehen ins Rennen um die Kunden, ganze Volkswirtschaften wetteifern um die besten Plätze in der globalisierten Marktwirtschaft. Stets geben Kompetenzen den Ausschlag darüber, wer gewinnt, so CeKom-Mitinitiator Erpenbeck.
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Nur: Wer was in welcher Qualität kann, wurde hier zu Lande bislang kaum gemessen und dokumentiert. In Deutschland fehlt eine Bilanzierung des Wissens und Könnens, beschreibt Prof. Volker Heyse, Mitinitiator und Geschäftsführer des CeKom-Projekts, den Mangel, der jetzt behoben wird. Die Idee: Jeder Interessierte, ob Arbeitnehmer, Selbständiger, Top-Manager oder nicht Berufstätiger, soll sich seine persönliche Kompetenzbilanz aufstellen lassen können.
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Mitarbeiter und Berufstätige bilanzieren ihre Kompetenzen, so wie Unternehmen ihr Vermögen bilanzieren, beschreibt Heyse, der auch Gründungsrektor der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld, war, das Vorhaben. Die zukünftige Praxis sieht so aus: Interessierte Einzelpersonen oder auch ganze Teams aus Unternehmen können sich zur Kompetenzbilanzierung im CeKom anmelden. Für jede Person wird dann eine individuelle Bilanz der Kompetenzen aufgestellt - wie bei einem Kaufmann, der seine Warenbestände ermittelt, ensteht eine Inventur des Wissens und Könnens und bisher schlummernder Kompetenzen. Erfasst werden sowohl Ausbildung und Fachkenntnisse als auch alle anderen beruflich nutzbaren Talente.
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Hier liegt die große Stärke der Kompetenzbilanzierung, sagt Prof. Erpenbeck. Denn: Viele ihrer Fähigkeiten erwerben die Arbeitnehmer, ohne dass sie dafür einen Lehrgang besuchen oder einen Abschluss machen. Organisationstalent, Führungsfähigkeiten oder auch spezielle EDV-Kenntnisse wurden gewissermaßen nebenbei angehäuft - am Arbeitsplatz, im Verein oder in der Freizeit. Wir wollen diese undokumentierten Talente für Beruf, Karriere und Unternehmen offen legen und nutzbar machen, beschreibt Prof. Erpenbeck den Nutzen.
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